Haus am Strom

Große Fische, kleine Schlangen und viele begeisterte Schüler

Vierte Klassen besuchen „Haus am Strom“

Mit allen Sinnen entdeckten unsere „Großen“ die wiedereröffnete Ausstellung im „Haus am Strom“. Nach einer Führung durften die Schüler die neu gestalteten Stationen selber erkunden und ausprobieren. Dabei sammelten sie Erkenntnisse, die ihnen beim Ausfüllen des abschließenden Fragebogens halfen.

„Wie stark und wie schnell muss ich bei einem Tretboot strampeln, um genug Strom zu erzeugen, um eine Lampe oder einen Ventilator in Gang zu setzen?“

Diese Frage regte den sportlichen Ehrgeiz vor allem der Jungen an, so mancher Schweißtropfen wurde vergossen, um die größte Leistung zu erzielen.

Schnell erkannten alle, welch enorme Kraft das Wasser als Stromerzeuger besitzt, und dass wir recht dankbar für den Strom sein können, der dank der Wasserkraft „einfach so“ und vor allem umweltschonend aus unseren Steckdosen kommt.

Die Donau und ihre Auen als Lebensraum faszinierten die Kinder aber doch am meisten. Der „Hausen“, ein bis zu 10 Meter langer Fisch, der in der Zeit, bevor die Staustufen in den Fluss gebaut wurden, die Donau auch in unserer Gegend bewohnte, ließ so manche Gänsehaut entstehen. „Da hätte ich nicht drin schwimmen wollen, bei dem Riesen“, waren sich Schüler wie Lehrerinnen einig.

Bei dem großen Aquarium mit den – etwas kleineren – Donaufischen konnten schließlich die Hobbyangler glänzen und ihr Wissen zum Besten geben.

Eine echte Äskulapschlange im Terrarium zog die Kinder ebenso in ihren Bann. Als die Führerin das junge Reptil aus dem Terrarium nahm, begegneten die Kinder ihm zuerst noch mit viel Respekt, doch die Berührungsängste schwanden bei vielen Schüler schnell. Ganz stolz verkündeten die Mutigen, die das Tier anzufassen wagten: „Die ist ja wirklich nicht glitschig.“

Auch für romantische Seelen bot die neu gestaltete Ausstellung etwas. Nixe Isa durfte auch hier nicht fehlen. Fasziniert lauschten die Kinder der sanften Stimme, die aus dem Nichts zu kommen schien und ihnen die Sagengestalt näher brachte.

Dies und noch viel mehr bot unseren Schülern einen abwechslungsreichen Vormittag, der viel zu schnell vorüber war. „Da komm ich mit meinen Eltern bald wieder her“, beschlossen deshalb die meisten.