DANUBIUS-Grundschule

Ein neuer Name für uns: DANUBIUS – Grundschule Obernzell

 

 

Für die Grundschule Obernzell war es ein großer Tag. Schüler und Lehrer feierten mit hochkarätigen Gästen den Abschluss der Sanierungen. Es gab einen weiteren Anlass: Die Schule bekam einen neuen Namen. Sie heißt nun „Danubius-Grundschule Obernzell“. Die Turnhalle war feierlich geschmückt. Ein Schiff mit bunten Flaggen zierte die Bühne. Ein buntes und fröhliches Programm bekamen Schulfamilie und Besucher geboten. Rektorin Susanne Hickl-Pokorny eröffnete, begrüßte die Gäste aus Politik, Schulwesen, Wirtschaft, von Banken und Behörden aus der Region. Sie dankte allen Beteiligten bei der Sanierung und der jetzigen Feier für das gute Miteinander und die Unterstützung, gerade auch durch die Marktgemeinde. Sie stellte die Familie Obermeier heraus, mit Lehrerin Brigitte und Markthistoriker Erich sowie deren Sohn Felix. Sie seien maßgeblich beteiligt gewesen beim Finden des Namens sowie beim Durchführen der Feier. Ausstellung beleuchtet das Donau-Thema Erich Obermeier hatte zum Thema „Danubius-Schule Obernzell“ extra die Ausstellung „Unsere Donau“ erstellt, die im Schulgebäude bis zum 31. Mai zu sehen ist (wir berichten gesondert). Die Schulfamilie sei froh und dankbar, nun nach Abschluss der Sanierung „eine sehr schöne Schule zu haben, in die Schüler wie Lehrer gerne kommen und die den heutigen Erfordernissen vollauf gerecht wird“, so die Rektorin.
„Unsere Schule hat keine Segel“ intonierten danach die Schüler. Bürgermeister Josef Würzinger bezeichnete die Schulsanierung als „Herzensangelegenheit“ für sich und den Gemeinderat. Die beiden Bauabschnitte hätten zusammen 1,2 Millionen Euro beansprucht. Auch er dankte allen Beteiligten. Gleiches tat Architekt Alexander Feßl. Er lobte die Firmen und den Gemeindebauhof. Als Dankeschön spendierte das Architekturbüro „Feßl & Partner“ der Schule einen Baum, der nächstes Jahr im Schulhof gepflanzt wird. Kreisrat und 2. Bürgermeister Ludwig Prügl gratulierte im Namen des Landkreises, für den Bildung und Schulen sehr wichtig seien.
Ein „Menuett“ boten dann Paulina Süß auf der Blockflöte und Andrea Fischl auf der Violine.
Sophia Preßl von der 4b erzählte den Zuhörern von der „Schule an der Donau“.
„Lebensader Donau“ hatte Brigitte Obermeier ihren umfassenden und informativen Festvortrag umschrieben. Hier skizzierte sie die Entstehung und den Verlauf des großen Stromes, gab Auskunft über seine Geschichte und wichtige Begebenheiten auf dem Strom, erinnerte an die Funktion des Flusses seit jeher für den Personen- und Warenverkehr bis in die heutige Zeit. Die Donau sei vor allem auch für die Obernzeller die Lebensader. Der Strom verbinde den Markt mit Europa, mit der ganzen Welt.
Danach gingen die Zuschauer beim Schulspiel mit dem Traumschiff auf Donau-Kreuzfahrt. Stromaufwärts ging es vom Schwarzen Meer nach Obernzell. In den einzelnen Donau-Anrainerstaaten wurde Halt gemacht. Die Schüler brachten kulturelle Besonderheiten mit Lied, Musik und Tanz nahe, während über ihnen auf der Leinwand Sehenswürdigkeiten und Trachten aus dem jeweiligen Staaten gezeigt wurden.
Die neue Namenstafel mit Logo stammt von Felix Obermeier. Pfarrer Peter Meister und Pfarrer Alexander Henning segneten die neu benannte Schule.
Eine Führung durch die Ausstellung folgte. Ein Stehempfang schloss die Feier. np